Tipps & Tricks für mehr Traffic

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Tipps & Tricks für mehr Traffic

Gerade zum Start einer neuen Webseite oder eines neuen Onlineshops fällt es meist schwer, Traffic zu generieren bzw. die Besucherzahlen zu erhöhen. Doch eigentlich ist das gar nicht so kompliziert. Im folgenden Artikel haben wir einige nützliche Tipps und Tricks zusammengestellt, mit denen die Traffic-Steigerung zum Kinderspiel wird.

Tipps und Tricks für mehr Traffic

Ohne Traffic hat auch das modernste Webdesign und der Onlineshop mit den schnellsten Ladezeiten nur wenig Nutzen. Immerhin möchte man seine Leistungen, Produkte, Tätigkeiten oder sonstige Dinge im Internet seiner Zielgruppe präsentieren. Wenn die Webseite unbekannt ist, dann lassen auch meist Besucher auf sich warten. Und leider kommt der gewünschte Traffic auf der Webseite nicht von allein. Oftmals ist es monatelange oder gar jahrelange Arbeit, bis viele Besucher kontinuierlich zum gewünschten Ziel finden. Mit einigen Tipps und Tricks, die wir nachstehend zusammengefasst haben, lassen sich Besucherströme zum eigenen Webauftritt erzeugen. Zumindest sorgen diese Maßnahmen für ein gewisses „Grundrauschen“ — die Möglichkeiten sind natürlich unbegrenzt.

1. Hochwertige Artikel verfassen

Guter Content ist natürlich einer der wichtigsten Faktoren für viele Besucher. Ohne hochwertige Inhalte wird sich wohl niemand für eine Webseite oder einen Onlineshop interessieren. Außerdem wird ein guter Inhalt, z.B. ein informativer Blogartikel, gerne verlinkt. Das wiederum führt natürlich ebenfalls zu neuen Besuchern. Was einen guten Artikel ausmacht, kann man nicht immer pauschal festlegen. Jedoch gibt es eine einfache Grundregel für guten Content. Diese lautet: Mehrwert bieten. Ist der Inhalt schon auf unzähligen anderen Webseiten zu finden oder gar lediglich „abgeschrieben“? Ist der Inhalt wenig hilfreich und vielmehr „bla bla“? Kein Wunder, dass sich hierfür niemand interessiert.

Ausführliche Recherchen, hilfreiche Ratgeber (für Einsteiger), exklusive Inhalte, Infografiken, Interviews mit Persönlichkeiten aus der eigenen Branche, tolles Bildmaterial — all diese und natürlich noch viele weitere Dinge sind Indizien für guten Content.

2. Social Media nutzen

Je nach Branche und Zielgruppe können Besucher auch über die sozialen Netzwerke auf die Webseite oder den Onlineshop und die dazugehörigen Inhalte oder Produkte aufmerksam gemacht werden. Deshalb sollte man — sofern sich die Zielgruppe ebenfalls dort aufhält — bei Facebook, Twitter, LinkedIn und Xing vertreten sein. Ebenso sind YouTube und Instagram spannende Marketing-Kanäle.

Ganz wichtig: In den sozialen Netzwerken vertreten zu sein, ist nur dann sinnvoll, wenn man dort auch eine gewisse Aktivität vorweisen kann. Gibt es beispielsweise keinerlei Video-Material, kann man sich den eigenen YouTube-Kanal getrost sparen. Auf den Netzwerken vertreten zu sein, ist nur die halbe Miete.

3. RSS Feed anbieten

Viele Menschen, die im Web unterwegs sind, lieben es, wenn eine Webseite oder ein Blog über einen RSS-Feed verfügt. Dies ermöglicht es, die Webseite und deren Inhalte zu abonnieren und somit stets auf dem neuesten Stand zu bleiben. Deshalb sollte man einen RSS Feed bereitstellen und gut sichtbar darauf hinweisen. Wer WordPress nutzt, hat mit dem RSS Feed überhaupt keine Arbeit.

Unter „Einstellungen“ > „Lesen“, gibt es Einstellungen zum Seiten-Feed. Standardmäßig ist dieser bereits „Werks-Feature“ von WordPress. Hierbei sollten mindestens 10 Artikel im Newsfeed gezeigt werden. Außerdem empfehlen, den vollständigen Text im Feed auszugeben und nicht nur einen Textauszug. Der RSS-Feed einer WordPress-Seite ist standardmäßig unter domain.tld/feed erreichbar.

4. Gastartikel verfassen

Gastartikel sind ein mächtiges Werkzeug, um Aufmerksamkeit, Backlinks und Traffic zu generieren. Doch auch hier gilt: Der Gastartikel muss Mehrwert bieten und themenrelevant sein. Einen Gastartikel auf einer themenfremden Webseite zu veröffentlichen, macht überhaupt keinen Sinn und zeugt von der Ahnungslosigkeit des Seitenbetreibers.

Immerhin sollten Gastartikel nur dann gerne gesehen werden, wenn dahinter nicht die Absicht steht, mit schlechten Inhalten kurzfristig einen Backlink erhaschen zu können.

5. Verlinken & verlinkt werden

Ein großer SEO-Mythos ist, dass man die eigene Webseite „schwächt“, in dem man externe Links integriert. Verweist man auf informative Inhalte, die unter Umständen die eigenen Inhalte sinnvoll ergänzen (z.B. auf Wikipedia), ist dies für Google ein durchaus positives Signal in Hinblick auf die Relevanz des eigenen Artikels zum jeweiligen Thema. Außerdem steigert man mit der Verlinkung anderer Webseiten auch die Chance, einen Backlink zurückzuerhalten.

Wer andere verlinkt, wird eher auch selbst verlinkt — Geiz ist hier nicht geil. Dennoch sollte man mit externen Links etwas sparsam sein. Nur wenn es sinnvoll erscheint oder die eigenen Inhalte aufwertet, ist ein externer Link sinnvoll. Google mag keine Link-Schleudern, die ohne Sinn und Zweck alle möglichen Webseiten verlinken. Auch von Backlinks in der Sidebar (z.B. in einem Blog) oder im Footer können wir nur abraten. Damit verwandelt man die eigene Webseite schnell ungewollt in eine Link-Schleuder.

6. Newsletter anbieten

Ein Newsletter kann ein sinnvolles Werkzeug sein, um Traffic und vor allen Dingen wiederkehrenden Traffic zu generieren. Erachtet ein Leser die Inhalte oder Produkte der Webseite für gut, so hat er mittels Newsletter die Möglichkeit, über neue Inhalte benachrichtigt zu werden. Erfahrungsgemäß funktioniert ein Newsletter nicht in allen Branchen oder für alle Zielgruppen. Ein Versuch ist es aber zumindest immer wert. Mit Tools wie z.B. Mailchimp ist die Einrichtung eines Newsletters inzwischen ein Kinderspiel geworden. Wichtig ist hierbei inzwischen nur die Tatsache, dass man sich an die „Spielregeln“ der DSGVO halten muss. Andernfalls wird der Newsletter schnell zur Abmahnfalle.

7. Kontinuität

Die Kontinuität ist äußerst wichtig — egal ob Webseite, Blog oder Onlineshop. Immerhin liest niemand einen Blog mit dem letzten Artikel aus dem Vorjahr. Und auch im Bereich E-Commerce freuen sich Kunden über neue Produkte. Auch für Google ist die Kontinuität wichtig. Nur eine stets aktuelle Webseite bietet tatsächlichen Mehrwert und hat damit die Chance, eine obere Platzierung zu erreichen.

8. Suchmaschinenoptimierung

Wenn es um Traffic geht, spielen die Suchmaschinen — vorrangig Google — keine unwesentliche Rolle. Die meisten Webseiten erhalten weit über 50 Prozent der Besucher über Google. Zwar sollte der Suchmaschinenriese im besten Fall nicht die einzige Traffic-Quelle sein, dennoch ist sie meist die wohl wichtigste. Das Thema Suchmaschinenoptimierung ist inzwischen äußerst komplex und lässt sich nicht mit ein paar Worten abhandeln. Ganz allgemein lässt sich jedoch festhalten, dass die moderne Suchmaschinenoptimierung aus zwei wesentlichen Bereichen besteht: Technik und Content. Für die Technik einer Webseite oder eines Onlineshops gilt: Schnelle Ladezeiten, gute Usability, Mobilfähigkeit, HTTPS-Verschlüsselung und eine durchdachte Struktur. Für die Inhalte gilt: Kontinuität bzw. Aktualität und Mehrwerte bieten.

9. Ladezeiten

Niemand mag langsame Ladezeiten. Weder Nutzer, noch Google (siehe Punkt 8 dieser Liste). Deshalb sollte eine gute Performance stets gewährleistet sein. Das sorgt dafür, dass Nutzer auf der Webseite „stöbern“ und/oder zu wiederkehrenden Besuchern werden. Lädt die Webseite eine halbe Ewigkeit, wird der Nutzer zu Wettbewerbern oder ähnlichen Angeboten wechseln.

10. Mobiloptimierung

Weit über 50 Prozent des Traffics auf Webseiten und Onlineshops kommt über mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets. Ist die eigene Webseite dann nicht mobilfähig, führt das in der Regel zu genervten Nutzern. Auch Google belohnt es natürlich, wenn man sich dem Thema Mobil-Optimierung angenommen hat. Hier spielt übrigens auch die Performance wieder eine große Rolle. Wenn eine Webseite schon auf dem Desktop-PC ein eher träges Erscheinungsbild hinterlässt, darf man auf mobilen Endgeräten (in der Regel mit einer langsameren Datenverbindung) keine Wunder mehr erwarten. Das Stichwort für eine moderne, zeitgemäße Mobilfähigkeit heißt übrigens „Responsive Design“.

11. Für Onlineshops: Rabatt-Aktionen & Gewinnspiele

Onlineshops haben die Möglichkeit, mit Rabatt-Aktionen oder Gewinnspielen zu locken, um so für mehr Traffic und natürlich auch für mehr Verkäufe zu sorgen. Natürlich müssen Rabatt-Aktionen und Gewinnspiele beworben werden. Je nach Bekanntheit lässt sich dies einfach über Social Media Kanäle bewerkstelligen. Auch etwaige Deal-Plattformen können bei der Verbreitung behilflich sein.



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