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WordPress 4.3 “Billie” veröffentlicht: Alle Neuerungen

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Benannt nach der Jazzsängerin Billie Holiday hat das WordPress-Team in den gestrigen Abendstunden Version 4.3 “Billie” zum Download freigegeben. Die neueste WordPress-Version bringt unter anderem bessere Passwörter sowie eine Option zum Ändern des Webseiten-Favicons mit sich. Im folgenden Artikel geben wir einen Überblick über alle Neuerungen von WordPress 4.3.

Wie WordPress-Gründer Matt Mullenweg am gestrigen Abend über den offiziellen WordPress-Blog verkündete, steht Version 4.3 ab sofort zum kostenlosen Download bereit. Der Fokus dieser Version liegt dabei vor allen Dingen darauf, eine Webseite auf Basis von WordPress leichter und schneller individualisieren zu können.


Bessere Passwörter

Sichere Passwörter zu verwenden, um eine grundlegende Sicherheit einer Webseite gewährleisten zu können, ist inzwischen unabdinglich. Dass weiß man selbstverständlich auch im Hause WordPress, weshalb mit Version 4.3 eine neue Funktion integriert wurde, die einem beim Erstellen sicherer Passwörter zur Seite steht. An allen Passwortfeldern findet man dazu nunmehr eine entsprechende Schaltfläche vor, mittels derer automatisch ein sicheres Passwort erstellt wird. Ebenfalls neu und die Passwörter von WordPress betreffend: Erstellt man einen neuen Benutzeraccount, erhält der entsprechende Kontoinhaber das festgelegte Passwort nicht mehr per Mail. Darüber hinaus hat man dem Link zum Zurücksetzen eines Passworts eine begrenzte Haltbarkeit spendiert.

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„Anpassen“ mit Bearbeitungsfunktion für Menüs

Wer von der mit WordPress 3.0 eingeführten Menü-Funktion Gebrauch macht, musste seine Menüs bisweilen über die entsprechende Funktion, zu finden unter „Design“, verwalten. Das hatte den großen Nachteil, dass die durchgeführten Änderungen nicht in einer Vorschau betrachtet werden konnten. Um die Veränderungen auf der Webseite zu sehen, mussten diese erst veröffentlicht bzw. für jedermann sichtbar gemacht werden. Dieses Manko gehört mit WordPress 4.3 allerdings zur Vergangenheit an. Ab sofort können Menüs nämlich auch über die „Anpassen“-Funktion, ebenfalls zu finden unter „Design“, bearbeitet werden – inklusive Vorschau.

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Shortcuts für Formatierungen

Der ein oder andere findige WordPress-Nutzer wird möglicherweise bereits herausgefunden haben, dass der Editor für Seiten und Artikel über diverse Tastaturkürzel verfügt. Mit WordPress 4.3 weitet man diese Funktion um die schnelle Formatierung per Kürzel aus. Mit dem Sternchenzeichen (*) beispielsweise, können Listenpunkte definiert werden. Mit Routenzeichen lassen sich fortan Überschriften entsprechend formatieren: „##“ definiert dabei beispielsweise eine h2-Überschrift.

Favicon in den Einstellungen änderbar

Wer keine spezielle Funktion für das Favicon seiner Webseite integriert hatte, musste selbiges direkt über die entsprechende Template-Datei ändern. Ab sofort ist das nicht mehr vonnöten: Über die Anpassen-Funktion („Design“ -> „Anpassen“) kann nunmehr ganz einfach ein Favicon hochgeladen werden. Ein Favicon repräsentiert eine Webseite in Browser-Tabs, Lesezeichen-Menüs und auf dem Startbildschirm von Mobilgeräten, weshalb man stets eines nutzen sollte.

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Weitere Neuerungen von WordPress 4.3

Nebst den obigen Neuerungen hat das WordPress-Team einige kleinere Neuheiten in das Update auf Version 4.3 einfließen lassen. Unter anderem wurde die Backend-Oberfläche verbessert. Außerdem ist die Kommentarfunktion für Seiten ab sofort standardmäßig deaktiviert. Das ist vor allem deshalb äußerst sinnvoll, da Diskussionen stets im Blog stattfinden sollten und das entsprechende Seiten-Template eines Themes ohnehin oftmals nicht über die Kommentarfunktion bzw. das Formular verfügt. Unter der Haube hat sich selbstverständlich ebenfalls ein wenig getan: Unter anderem wurden Terme, die über verschiedene Taxonomien gleichzeitig genutzt wurden (das führte unter Umständen zu Problemen), jetzt in unterschiedliche Terme aufgeteilt. Des Weiteren kann nunmehr eine sogenannte „singular.php“ bei der Entwicklung von Themes erstellt werden, die als „Fallback“ für die single.php und page.php verstanden wird.

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