Finger weg von schlechten Gastartikeln

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Finger weg von schlechten Gastartikeln

Wer selbst einen recht gut besuchten Blog betreibt, wird es kennen: Ständig trudeln neue Anfragen für Gastartikel im E-Mail-Postfach ein. Oft werden diese auch recht ansprechend vergütet. Leider ist ein Großteil der Anfragen via Mail eher nicht empfehlenswert. Dubiose Online-Poker-Firmen oder ähnliches möchten Werbung machen und nutzen die Gelegenheit auch gleich, um viele Backlinks zu setzen. In diesem Artikel möchte ich einmal einige Kriterien vorstellen, auf die man achten sollte, falls man vor hat, sich mit bezahlten Artikeln über Wasser zu halten bzw. welche Auswirkungen schlechte Gastartikel haben können.

Wer meinen Blog öfter verfolgt, wird meinen Artikel zu Gastartikeln und Backlinks sicherlich gelesen haben. Google veröffentlichte vor einigen Wochen neue Content Richtlinien und Matt Cutts postete ein Video zum Thema „Guestblogging“. Ich möchte auf diese Änderungen jetzt gar nicht großartig eingehen, jedoch sei kurz und knapp gesagt, dass Google ab sofort strenger mit Backlink-Spamming und Duplicate Content umgeht. Auch wenn es, wie bereits erwähnt, oft recht verlockende Angebote von 70-120 Euro für einen kurzen Gastartikel auf dem eigenen Blog gibt, kann euch der Spaß anderweitig jedoch ganz schön viel kosten.

Warum? Oft werden Artikel einfach kopiert oder etwas abgeändert auf weiteren Blogs veröffentlicht. Dadurch entsteht dann Duplicate Content, den der Suchmaschinen-Riese überhaupt nicht gerne sieht. Das wäre dann nämlich auch schon der erste Grund für Google, euch abzustrafen. Des Weiteren werden oft dubiose Linktexte gesetzt oder auf beispielsweise unseriöse Websites verlinkt. Auch hier kann es sein, falls die verlinkten Webseiten beispielsweise in einem regelrechten Link-Netzwerk stehen (was oft der Fall ist), ihr deshalb abgestraft werdet. Oft werden auch „unsichtbare“ Links oder extra für Suchmaschinen optimierte Artikel veröffentlicht.

Gerade zu Letzterem wurde seitens Google noch einmal ganz klar gesagt, dass man Texte für Nutzer und nicht für Suchmaschinen schreiben soll. Man sieht also, bei Gastartikeln lauern jede Menge Gefahren, die zu einem schlechten Suchmaschinenranking führen können. Natürlich soll dieser Artikel auch nicht die völlige Ablehnung gegenüber Gastartiklen erzeugen, jedoch rate ich jedem, Anfragen via Mail sehr genau auf Seriosität und Qualität zu überprüfen. Ich bekomme meist ca. 5 Anfragen pro Tag, für irgendwelche Gastartikel und antworte zum Großteil nicht einmal. Oft sind unseriöse Angebote gleich zu Anfang zu erkennen. Natürlich ist das auch nicht zwingend so.

Es kann also durchaus sein, dass ihr auch mal eine seriöse Anfrage mit einem fairen Angebot bekommt. Jedoch, würde ich dies auf jeden Fall überprüfen und den Autor keine Artikel veröffentlichen lassen, bevor ich selbst nicht drüber geschaut habe. Mein Tipp, den Text, der veröffentlicht werden soll, einfach mal durch die gängigen Suchmaschinen laufen lassen und schauen, ob Duplicate Content erzeugt werden würde. Falls ihr einen Text via Mail bekommt, den ihr veröffentlichen sollt, ist das Risiko für Duplicate Content schon um einiges höher. Falls ein Autor einen Artikel bei euch schreiben möchte, ist die ganze Angelegenheit meist schon etwas seriöser. Natürlich kann doppelter Content auch noch im Nachhinein entstehen, also Vorsicht!



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