DINK

Was bedeutet DINK?

Hinter der Bezeichnung DINK verbirgt sich eine Abkürzung. Die Buchstaben DINK stehen dabei für double income, no kids und beschreiben einen Haushalt aus (zumeist) zwei Erwachsenen, die keine Kinder haben, dafür aber über zwei Einkommen verfügen. Derartige Haushalte spielen vor allem für das Marketing eine wichtige Rolle, da sie über ein hohes Einkommen (durch zwei Gehälter) verfügen und somit eine hohe Kaufkraft mitbringen.

Vielerlei Marketing-Aktionen richten sich konkret an DINKS und haben das Ziel, diese Zielgruppe zum Kauf zu animieren. Bei der Zielgruppe DINK ist es nicht nur so, dass durch zwei Einkommen und keine Kinder meist geringe Lebenshaltungskosten vorhanden sind, auch kommt vielfach hinzu, dass sich Paare dieser Art die Kosten fürs Wohnen teilen – somit steht bei DINKS oftmals noch mehr Geld zur Verfügung, das investiert werden kann.

Als DINKS werden in aller Regel Paare zwischen 25 und 45 Jahren bezeichnet, die entweder noch keine Kinder haben oder auch kinderlos bleiben (wollen). Zumeist leben diese Paare verheiratet oder auch unverheiratet zusammen und verfügen über ein hohes Haushaltseinkommen. Dabei ist jedoch nicht zwingend ein Hochschulabschluss erforderlich.

Was sind keine DINKs?

Zu DINKS zählen lediglich die Paare, die noch keine Kinder haben oder keine Kinder möchten. Eltern von älteren Kindern, die wieder alleine leben, gehören nicht zu dieser Zielgruppe. Gleiches gilt für kinderlose Paare, die Transferleistungen beziehen oder noch studieren; auch ungewollt kinderlose Paare zählen nicht hinzu.

In Deutschland macht die Zielgruppe DINK etwa elf Prozent der Paarhaushalte aus und insgesamt rund drei Prozent aller Haushalte.

Die begriffliche Herkunft ist dem Marketing zuzuordnen, da DINKS als kaufstarke Zielgruppe ein beliebtes Ziel von Werbemaßnahmen sind. Für die Unterteilung von Zielgruppen ist die Bezeichnung DINK geläufig, in anderen Bereichen – beispielsweise für statistische Zwecke – ist sie hingegen eher unüblich.

Das Akronym double income, no kids (zu Deutsch: zwei Einkommen, keine Kinder) wird zudem gesellschaftlich häufig auch abwertend verwendet.